Editorial

Beruf + Politik

pdf Verordnung von Mirabegron

Seite 546 – 547
Mit Mirabegron steht eine Alternative zur anticholinergen Therapie der Reizblase zur Verfügung.

pdf PraxisApp jetzt mit Video-Sprechstunde

Seite 548 – 549
Der persönliche und unmittelbare Kontakt zwischen dem Frauenarzt und seiner Patientin ist und bleibt unverzichtbar. Dank der Video-Sprechstunde mit der PraxisApp „Mein Frauenarzt“ müssen der behandelnde Arzt und die Patientin aber künftig nicht mehr in jedem Fall gemeinsam in der Arztpraxis sein. Es gibt viele Anlässe, für die ein ausführlicher Besuch in der Praxis nicht notwendig ist und Patientinnen eine Onlineberatung gerne nutzen würden.

Diagnostik + Therapie

pdf Frühe Hilfen in der Geburtshilfe

Erfahrungen bei der Implementierung des Systems Netzwerk Kinderzukunft an einem Perinatalzentrum
Seite 550 – 555
Warum sollten Gynäkologen sich mit Frühen Hilfen beschäftigen? Ein Grund dafür ist, dass Frühe Hilfen umso effektiver zu sein versprechen, je früher sie mit einer Abklärung der Bedarfssituation bei betroffenen Eltern und gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen ansetzen. Dies ist auch im Sinne der Frauen – also der Patientinnen der Gynäkologen. Wie ein solches Konzept an einer Geburtsklinik implementiert werden kann, wird im Folgenden am Beispiel des Perinatalzentrums des Krankenhauses Bethanien in Moers beschrieben.

pdf Liegendtransport bei Blasensprung – ein alter Zopf?!

Seite 556 – 558
Die Geburtshülfliche Gesellschaft zu Hamburg (gegründet 1858) hat sich in mehreren Sitzungen im Jahr 2015 mit der Frage beschäftigt, ob es beim vorzeitigen Blasensprung außerhalb von geburtshilflichen Einrichtungen aktuelle wissenschaftliche Evidenz für die traditionelle Empfehlung des sofortigen Sich-Hinlegens und des umgehenden Liegendtransports der Schwangeren zur nächstgelegenen geeigneten Klinik gibt. Die Empfehlung führt nicht nur bei den Betroffenen zu Verunsicherung und Ängsten, sondern verursacht erheblichen Aufwand für die Rettungs- und Krankentransportdienste und letztlich Kosten für die Solidargemeinschaft.

pdf Prädiktion und Prävention der Frühgeburt bei Zwillingsschwangerschaft

Seite 560 – 564

Frauen mit Zwillingsschwangerschaft haben im Vergleich zu Frauen mit Einlingsschwangerschaft ein signifikant erhöhtes Risiko, eine Frühgeburt zu erleiden. Bislang ist jedoch unklar, ob für dieses Patientenkollektiv ähnliche Prinzipien der Prädiktion und Prävention der Frühgeburt gelten.

Fortbildung + Kongress

pdf Schilddrüsendysfunktion in der Schwangerschaft

Seite 565 – 573

Trotz der hohen klinischen Relevanz gibt es für Deutschland wenig epidemiologische Daten zu Schilddrüsenfunktionsstörungen und deren klinischer Bedeutung für Mutter und Kind. Die Auswertung von Surveydaten aus dem pränatalen Programm BabyCare hinsichtlich Schilddrüsenerkrankungen in Kombina­tion mit Schilddrüsenlabordaten eines Berliner Labors unterstreicht die Bedeutung von Schilddrüsenfunktionsstörungen bei Schwangeren. Vor dem Hintergrund der erheblichen Risiken der Schilddrüsenfunktionsstörungen für die Gesundheit von Mutter und Kind sehen die Autoren die Aufnahme der Schilddrüsendiagnostik in die Mutterschaftsrichtlinien als dringend geboten.

pdf Prophylaktische Mastektomie - für wen?

Seite 574 – 577

Die Anzahl einseitiger und beidseitiger prophylaktischer Mastektomien ist in den letzten Jahren ohne erkennbare Gründe auch in Deutschland deutlich gestiegen, der Nutzen hinsichtlich der Senkung von Brustkrebsinzidenz und brustkrebsspezifischer Mortalität ist jedoch nur für bestimmte Risikokonstellationen gesichert. Auf welcher Grundlage kann beim derzeitigen Stand des Wissens die Beratung aufgebaut werden?

pdf ASCO 2017: Deutsche Beiträge setzten neuen Standard

Seite 578 – 580
Aus deutscher Sicht war der diesjährige amerikanische Krebskongress (ASCO) ein besonderer Erfolg. Mit zwei Vorträgen und den beiden am höchsten bewerteten Abstracts wurde die Oral Session der gynäkologischen Onkologie eröffnet. Dabei ging es um hochgradig praxisrelevante Fragestellungen, die unseren Therapiestandard und den klinischen Alltag verändern werden.

pdf Apoplexrisiko geschlechts- und altersspezifisch

Seite 581 – 585
In einer Pilotstudie wurden bei mehr als 500 Patienten einer Stroke Unit mit akutem ischämischen Insult bekannte Risikofaktoren für die Erkrankung erhoben und mit besonderem Augenmerk auf Unterschiede zwischen den Geschlechtern und verschiedenen Altersgruppen ausgewertet. Die Ergebnisse können für die Beratung zu HRT-Nutzung und Lebensstil eingesetzt werden und sollen weitere Forschung anregen.

pdf Serie Hormonsprechstunde: Clomifen-Stimulation

Seite 586 – 588
Unsere Serie „Hormonsprechstunde“ beantwortet Fragen aus dem Bereich der Endokrinologie, die sich in der täglichen gynäkologischen Praxis stellen. Einerseits gibt es mehr und mehr valide Daten aus Studien, die uns eine Leitschnur in der Behandlung unserer Patientinnen geben. Andererseits wissen wir sehr wohl, dass ein individuelles Konzept notwendig ist, um gerade in schwierigen Fällen die für die Patientin optimale Entscheidung zu finden. Die Fälle kommen aus der Praxis und werden von ausgewählten Experten praxisnah mit konkreten Lösungsvorschlägen beantwortet. Die Antwort soll darüber hinaus helfen, in ähnlich gelagerten Fällen gute Lösungen zu finden.

Die DGGG informiert

pdf Nachruf auf Fritz Willgeroth

Seite 602
Am 26. Februar 2017 verstarb Prof. Dr. med. Fritz Willgeroth, der ehemalige Leiter der Strahlenabteilung der Frauenklinik Maistraße der LMU München.

Praxis + Ökonomie

pdf Austritt eines Praxispartners: Streit um die Abfindung

Seite 609 – 611
Eine kooperative ärztliche Tätigkeit bringt Vor- und Nachteile mit sich. Speziell jüngere Mediziner sehen häufig eher Chancen in einer gemeinschaftlichen Berufsausübung. Im Vordergrund steht bei Existenzgründern die Möglichkeit, sich die Aufgaben in der Praxisverwaltung zu teilen und auch eine größere Flexibilität hinsichtlich der Arbeitszeiten. Dabei sollten Geldfragen klar und fair geregelt sein, damit es beim Austritt eines Praxispartners möglichst nicht zum Streit kommt.