Editorial

Beruf + Politik

pdf Männer mit Brustkrebs

Sind Leistungen von Gynäkologen abrechenbar?
Seite 186 – 189
In der Februar-Ausgabe des FORUM, dem Publikationsorgan der Deutschen Krebsgesellschaft, wird über eine Abfrage zur Abrechenbarkeit gynäkologischer Leistungen unter den Kassenärztlichen Vereinigungen berichtet (1). Diese Abfrage entstand im Zusammenhang mit der seit April 2016 von der Deutschen Krebshilfe geförderten N-MALE-Studie zum Versorgungsbedarf von Männern mit Brustkrebs. Diese Studie untersucht „Medizinische und psychosoziale Bedürfnisse von männlichen Brustkrebspatienten in Bezug auf Prävention, Diagnose, Behandlung, Rehabilitation und Nachsorge“.

pdf Präeklampsie erhöht das Risiko für chronische Nierenkrankheit

Ein neues Faltblatt soll Gynäkologen bei der Präventionsarbeit unterstützen
Seite 190 – 191

Das Motto des Weltnierentags am 8. März 2018 lautet „Women and Kidney Health“. Eine typische Frauenkrankheit, welche die Nierengesundheit in Mitleidenschaft ziehen kann, ist die Präeklampsie. Deshalb haben sich die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN), der Verband Deutsche Nierenzentren (DN) e.V., das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V., die PHV Patienten-Heimversorgung Gemeinnützige Stiftung und die Deutsche Nierenstiftung zum Aktionstag speziell diesem Thema gewidmet und im Schulterschluss mit DGGG und BVF ein Faltblatt entwickelt, das schwangere Frauen über das Krankheitsbild sowie über Therapie und Nachsorge informiert.

Diagnostik + Therapie

pdf Hirnmetastasen beim Mammakarzinom

Ein Überblick über lokale und systemische Therapiemöglichkeiten
Seite 192 – 195
Hirnmetastasen stellen beim Mammakarzinom ein zunehmendes klinisches Problem dar. Patientinnen mit metastasiertem HER2-positivem oder tripel-negativem Mammakarzinom haben das höchste Risiko, eine Hirnmetastasierung zu entwickeln. Behandlungsstrategien beinhalten in erster Linie die lokale Therapie der Hirnmetastasen sowie verschiedene systemische Therapieansätze. Auf diesen Therapiemöglichkeiten liegt auch der Schwerpunkt der folgenden Übersicht.

pdf Vom richtigen Umgang mit multiresistenten Keimen

Seite 196 – 199
Antibiotikaresistente Bakterien sind ein größer werdendes Problem. Kliniken wie auch niedergelassene Kollegen benötigen ein klares Konzept im Umgang mit diesen Erregern. Fachwissen über Antibiotika und die Anwendung von Antibiotic Stewardship senken die Resistenzraten in direkter Weise. Das Hygienemanagement muss dabei sinnvoll ausgerichtet sein.

Fortbildung + Kongress

pdf Neue Leitlinie „Diagnostik und Therapie von Lymphödemen“

Seite 202 – 208
Die Lymphologie ist ein Querschnittsfach, das Berührungspunkte mit allen medizinischen Fachrichtungen hat. Auch der Frauenarzt ist häufig mit lymphologischen Krankheitsbildern und Fragestellungen konfrontiert. Eine neue interdisziplinäre Lymphödem-Leitlinie u. a. mit Beteiligung der DGGG trägt diesem Umstand Rechnung und gibt praxistaugliche Hilfestellungen gemäß aktuellem Wissensstand.

pdf Intrauterine, offene, operative Behandlung der fetalen spina bifida

Erste Ergebnisse aus der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg
Seite 209 – 213
Vor einem Jahr hat die Frauenklinik Heidelberg ein Programm zur Therapie der Spina bifida während der Schwangerschaft durch eine intrauterine offene Operation initiiert und inzwischen sechs solcher Eingriffe durchgeführt. Das Vorgehen und die bisherigen Ergebnisse werden im Folgenden dargestellt.

pdf Endometriose und Kinderwunschbehandlung

Wichtig ist eine gute Kommunikation zwischen Arzt und Patientin
Seite 214 – 217
Endometriose ist eine der häufigsten Erkrankungen von Frauen im gebärfähigen Alter. Für die Betroffenen bedeuten chronische Schmerzen und Hindernisse bei der Erfüllung des Kinderwunschs eine körperliche und psychische Belastung mit gravierenden Folgen für die individuelle Lebensqualität und Lebensplanung. Aus den Ergebnissen einer qualitativen Studie werden die Erfahrungen von 98 Endometriose-Patientinnen in Zusammenhang mit Kinderwunsch und Kinderwunschbehandlung dargestellt.

pdf Serie Hormonsprechstunde: Sicherheit von Kupfer-IUDs bei Anwendung von Immunsuppressiva

Seite 218 – 221
Unsere Serie „Hormonsprechstunde“ beantwortet Fragen aus dem Bereich der Endokrinologie, die sich in der täglichen gynäkologischen Praxis stellen. Einerseits gibt es mehr und mehr valide Daten aus Studien, die uns eine Leitschnur in der Behandlung unserer Patientinnen geben. Andererseits wissen wir sehr wohl, dass ein individuelles Konzept notwendig ist, um gerade in schwierigen Fällen die für die Patientin optimale Entscheidung zu finden. Die Fälle kommen aus der Praxis und werden von ausgewählten Experten praxisnah mit konkreten Lösungsvorschlägen beantwortet. Die Antwort soll darüber hinaus helfen, in ähnlich gelagerten Fällen gute Lösungen zu finden.

pdf Antibiotic Stewardship und Mikrobiom

Seite 222 – 227
Für eine rationale und rationelle Antiinfektiva-Verordnung im Sinne einer Antibiotic Stewardship gibt es eine ganze Reihe von guten Gründen – von der Erzielung des bestmöglichen Therapieresultats bei geringstmöglicher Toxizität über die Minimierung der Resistenzentwicklung bis hin zu Kostenaspekten. In der Geburtshilfe sollten in diesem Zusammenhang die Auswirkungen einer Antibiotikaprophylaxe bei Schnittentbindung auf das Mikrobiom des Neugeborenen bedacht und daraus Konsequenzen gezogen werden.

pdf Pille bleibt für gesunde Frauen die optimale Wahl

Seite 228 – 229
Zum Thema „Pille und Krebs“ gibt es mehrere Studien. Diese reduzierten die Komplexität so, dass fehlerhafte Schlussfolgerungen daraus resultierten. Ende 2017 kamen aus Dänemark die Ergebnisse einer prospektiven Kohortenstudie, die einer kritischen Prüfung bedürfen. Das ist für die Kontrazeptionsberatung bedeutsam.

Die DGGG informiert

pdf Gestationsdiabetes – wie diagnostizieren, wie behandeln?

S3-Leitlinie aktualisiert
Seite 246 – 252
Ein Expertenteam aus den Bereichen Gynäkologie und Geburtshilfe, Diabetologie, Innere Medizin, Kinderheilkunde und den Hebammenwissenschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aktualisierte die S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge bei Gestationsdiabetes aus dem Jahr 2011 (AWMF 057/008). Die Aufnahme des Screenings in die deutschen Mutterschaftsrichtlinien 2012 und eine Vielzahl von neuen Studien erforderte eine grundlegende Überarbeitung. Dieser Beitrag erläutert die wichtigsten neuen klinikrelevanten Aspekte.

Praxis + Ökonomie

pdf Was ändert sich mit der Laborreform zum 1. April?

Seite 258 – 259
KBV und GKV-Spitzenverband haben die Verhandlungen zur Laborreform abgeschlossen. Ziel der Reform ist es, den überproportional steigenden Anteil an Kosten für Laborleistungen zu begrenzen, da das Geld sonst im Bereich ärztlicher Leistungen fehlt. Haus- und Fachärzte haben sich über die Finanzierung der Laboruntersuchungen verständigt, so dass die neuen Vergütungsregelungen zum 1. April 2018 in Kraft treten können.