Editorial

Beruf + Politik

pdf Hormontherapie: Wie geht es weiter?

Seite 362 – 363
Für die Zukunft der ambulanten frauenärztlichen Tätigkeit zeichnen sich grundlegende Veränderungen ab. Gleichzeitig wird die Hormontherapie im Rahmen der Kontrazeption und Hormonersatztherapie (HRT) durch gezielte Desinformation der Patientinnen massiv diskreditiert. Diese Entwicklung gilt es durch endokrinologische Kompetenz und eine durch sie begründete individuelle Therapie sowie eine begleitende, für die Patientin nachvollziehbare Argumentation zu konterkarieren.

Kommentar

pdf Brauchen wir eine „Bürgerversicherung“?

Seite 364 – 365
Ursprünglich als soziale Maßnahme für Geringverdiener gedacht, die im Krankheitsfall ausreichend abgesichert sein sollten und deshalb einen Anspruch auf ärztliche Versorgung zu Sozialtarifen erhielten, hat die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland inzwischen eine bemerkenswerte Eigendynamik entwickelt. Der Kreis der „Fürsorgeempfänger“ hat sich mittlerweile auf 90 % der Bevölkerung erweitert, obwohl von sozialer Bedürftigkeit bei einem derart riesigen Personenkreis nicht die Rede sein kann.

Diagnostik + Therapie

pdf Ein Gräfenberg-Ring mit fast 50 Jahren Liegedauer

Seite 366 – 368
Ein noch in utero befindlicher Gräfenberg-Ring, wie er im vergangen Jahr in Berlin bei einer betagten Patientin entdeckt wurde, ist Anlass für medizinhistorische Anmerkungen zu Ernst Gräfenberg und seiner Entwicklung.

pdf Vaginale Deszensus-Chirurgie ohne Gewebeersatz

Aktueller Stand
Seite 370 – 375
Die klassische vaginale Deszensus-Chirurgie ist in den letzten Jahren zunehmend in den Hintergrund getreten, da die jüngere Generation vornehmlich nur noch laparoskopische Techniken beherrscht und damit favorisiert, aber auch weil die anhaltende Mesh-Diskussion die vaginale Deszensus-Chirurgie nachhaltig infrage gestellt hat. Die facettenreichen Möglichkeiten der klassischen vaginalen Verfahren, die anatomiegerechte Rekonstruktion mit klarer intraoperativer Analyse der bestehenden Defekte, einer kurzen Operationsdauer und einer Step-by-step-Rekonstruktion erlauben jedoch eine sichere und sehr erfolgreiche Behandlung, von der gerade ältere, adipöse und multimorbide Patientinnen profitieren.

Fortbildung + Kongress

pdf Die intrauterine Welt des Feten

Teil 1: Wissenschaftliche Grundlagen
Seite 376 – 381
Das vorgeburtliche Leben übt auf die Menschen eine große Faszination aus – und lässt (nicht nur) die Schwangere zahlreiche Fragen über dessen Natur und mögliche positive oder negative Einflüsse stellen. Gerichtet werden diese oft an die betreuenden Frauenärzte. In insgesamt drei zweimonatlich erscheinenden Beiträgen erläutert der Autor die anatomischen und neurophysiologischen Grundlagen, den Stand der Forschung zum fetalen Bewusstsein, zu Sinnesleistungen und Schmerzempfinden des Feten sowie zur Frage, inwieweit pränatal schon assoziatives Denken stattfindet.

pdf Invasive Endometriosetherapie - Wann operieren bei Kinderwunsch?

Seite 382 – 386
Der kausale Zusammenhang zwischen Endometriose und Infertilität ist letztlich nicht komplett aufgeklärt. Trotzdem ist die Endometriose mit einer bedeutenden Einschränkung der Konzeptionschancen verbunden. Der Frage, wann bei Kinderwunschpatientinnen mit Endometriose eine chirurgische Therapie sinnvoll ist, wird im Folgenden anhand von Daten aus der Literatur sowie eigenen Untersuchungen nachgegangen.

pdf Dehiszenz der uterinen Sectionarbe

Risiken, Diagnostik, Therapie
Seite 387 – 389
Dehiszenzen der uterinen Sectionarbe entstehen bei unzureichender Wundheilung und können zu erheblichen Beschwerden, Einschränkung der Fertilität sowie zu Komplikationen in folgenden Schwangerschaften führen. Bei einer anhaltend hohen Sectiorate und einer größer werdenden Zahl von Frauen im Z. n. Sectio erlangen Diagnostik und Therapie der Sectionarben-Deshiszenz zunehmend Bedeutung.

pdf Serie Hormonsprechstunde: Wirtschaftlichkeitsbonus

Seite 390 – 393
Unsere Serie „Hormonsprechstunde“ beantwortet Fragen aus dem Bereich der Endokrinologie, die sich in der täglichen gynäkologischen Praxis stellen. Einerseits gibt es mehr und mehr valide Daten aus Studien, die uns eine Leitschnur in der Behandlung unserer Patientinnen geben. Andererseits wissen wir sehr wohl, dass ein individuelles Konzept notwendig ist, um gerade in schwierigen Fällen die für die Patientin optimale Entscheidung zu finden. Die Fälle kommen aus der Praxis und werden von ausgewählten Experten praxisnah mit konkreten Lösungsvorschlägen beantwortet. Die Antwort soll darüber hinaus helfen, in ähnlich gelagerten Fällen gute Lösungen zu finden.

pdf Management der kongenitalen Zytomegalievirus-Infektion bei Neugeborenen

Seite 394 – 402
Das humane Zytomegalievirus (CMV) verursacht heute weltweit die häufigste angeborene Infektion. Dieser Beitrag stellt den aktuellen Diskussionstand zu Diagnostik, Prävention und Therapie der kongenitalen CMV-Infektion beim Neugeborenen dar.

Leserbriefe

Fortbildung + Kongress

pdf FortbildungsAkademie-im-Netz: Online-CME-Fortbildung zu Blutungsstörungen

Seite 406

Das neue Online-Modul „Ursachen und medikamentöse Therapie von Blutungsstörungen“ der FortbildungsAkademie-im-Netz wurde speziell für Gynäkologen entwickelt und wird von der Frauenärztlichen BundesAkademie (FBA) empfohlen.

Der BVF informiert

pdf 10 Jahre Happy Mom

Seite 417
Die Happy-Mom-Tasche für Erstgebärende feiert ihr 10-jähriges Bestehen. Die kostenfrei erhältliche Tasche wurde von der DIRECT-TO-PATIENT MEDIA GmbH zusammen mit dem Berufs- verband der Frauenärzte e. V. speziell für die frauenärztliche Sprechstunde entwickelt.

Die DGGG informiert

pdf IUGA-Kongress 2018 in Wien

Seite 418 – 419
Bloß nicht verpassen: Der 43. Kongress der International Urogynecological Association (IUGA) findet vom 27. bis 30. Juni 2018 in Wien statt.

pdf Leitlinienkonferenz „Geburtshilfe und Pränatalmedizin – State of the Art“

Seite 420
Die Arbeitsgemeinschaft Geburtshilfe und Pränatalmedizin (AGG) lädt alle interessierten Kolleginnen und Kollegen zu ihrer ersten Leitlinienkonferenz ein, die am 22./23. Juni in Frankfurt am Main stattfindet.

Praxis + Ökonomie

pdf Check-up für eine effiziente Praxis

Seite 425 – 427
Eine perfekt und damit optimal auf Ihre Einrichtung zugeschnittene Praxisorganisation ist der Erfolgsfaktor für eine effiziente Sprechstunde und reibungslose Praxisführung. Nur mit sinnvoll durchdachten und im Alltag auch wirklich gelebten Abläufen vermeiden Sie unnötigen Terminstress, ineffiziente Arbeitsschritte oder bürokratischen Mehraufwand.