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FRAUENARZT 01/24

Dokumente

Editorial

Diagnostik + Therapie

pdf Betreuung von Frauen nach Präeklampsie

Was können Frauenärztinnen und Frauenärzte für die Langzeitgesundheit der Mütter tun?
Seite 6 – 11

Dass Frauen nach hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen, insbesondere nach Präeklampsie, ein im Vergleich zu gleichalten Frauen nach unkomplizierten Schwangerschaften deutlich erhöhtes Risiko für die frühzeitige Entwicklung kardiovaskulärer Erkrankungen haben, ist unumstritten und seit Langem bekannt. Betroffene, wie sie durch die Arbeitsgemeinschaft Gestose-Betroffene e. V. vertreten werden, fordern daher schon lange ein  einheitliches verbindliches Nachsorgekonzept. Inzwischen haben Nachsorgestrategien erstmals Eingang in internationale Leitlinien gefunden. Im Rahmen der Überarbeitung der AWMF-Leitlinie 015/018 „Hypertensive Schwangerschaftserkrankungen: Diagnostik und Therapie“ wird aktuell ein für Deutschland anwendbares Konzept diskutiert.

pdf Prähabilitation und perioperatives Management in der Gynäkoonkologie

Neue Option zur Verbesserung des klinischen Outcomes von komplexen Operationen
Seite 12 – 16

Komplexe gynäkoonkologische Operationen sind mit einer hohen Morbidität vergesellschaftet. Neben der Verbesserung von chirurgischen Techniken hat sich die Einführung von perioperativen Versorgungspfaden wie dem „Enhanced Recovery After Surgery (ERAS)“-Konzept als effektiv erwiesen, um die postoperative Genesung zu fördern sowie Krankenhausverweildauer, Versorgungskosten und Komplikationsrate zu senken. Eine personalisierte, zielgerichtete trimodale Prähabilitation ergänzt das perioperative Management, indem die funktionellen und metabolischen Reserven bereits präoperativ gestärkt werden, um die postoperative Rekonvaleszenz zu fördern.

Leserbriefe

pdf Leserbrief-Diskussion zu: „StepOPgyn: Ein Curriculum für die strukturierte operative Ausbildung“

Seite 18 – 19

Leserbrief von Holger Maul und Gerhard Gebauer zum Beitrag „Step OPgyn: Ein Curriculum für die strukturierte operative Ausbildung“ von Rüdiger Klapdor et al., erschienen in FRAUENARZT 11/2023, S. 734–738 und Stellungnahme von Rüdiger Klapdor, Erstautor des Beitrags „Step OPgyn: Ein Curriculum für die strukturierte operative Ausbildung“, zum Leserbrief von Holger Maul und Gerhard Gebauer.

pdf Leserbrief-Diskussion zum Diskussionspapier zur reproduktiven Selbstbestimmung/ Schwangerschaftsabbruch

Seite 20 – 21

Leserbrief von Florian M. Dienerowitz zum Diskussionspapier zur reproduktiven Selbstbestimmung/Schwangerschaftsabbruch von Strizek et al., veröffentlicht in FRAUENARZT 10/2023, S. 642–645 und Antwort durch den korrespondierenden Autor Heribert Kentenich des Diskussionspapiers auf den Leserbrief von Florian M. Dienerowitz.

Diagnostik + Therapie

pdf Langzeitanwendung moduliert-mittelfrequenter Elektrotherapie zur Regeneration der Beckenbodenmuskulatur

Seite 22 – 26

Bei der Frau sind Inkontinenz und Senkungsleiden häufig die (Spät-)Folge von Schwangerschaften, Geburten und anderen Überbelastungen des Beckenbodens, oft in Kombination mit hereditären Faktoren auf Bindegewebsebene. Die betroffenen Frauen sind in ihrem Alltag oft erheblich eingeschränkt und dementsprechend auf therapeutische Unterstützung angewiesen. Das vielfältige Angebot im Bereich des Beckenbodentrainings kommt allerdings aus unterschiedlichen Gründen nicht ausreichend zum Einsatz oder scheint nicht jeder Frau weiterzuhelfen. Drei an der Frauenklinik des Klinikums Werra-Meißner in Eschwege durchgeführte Studien beschäftigten sich daher mit den Möglichkeiten und der Praktikabilität der Langzeitanwendung der moduliert-mittelfrequenten Elektrotherapie in dieser Situation.

pdf Bildzitat: Lymphknotenpakete (bulky nodes) im Rezidiv eines Ovarialkarzinoms

Seite 27

Eine 58-jährige Frau wurde mit Verdacht auf ein Rezidiv eines Ovarialkarzinoms in unserer Klinik vorstellig. Die Patientin hatte keine Bauchschmerzen, keines der B-Symptome wie Fieber, Nachtschweiß oder Gewichtsverlust.

Fortbildung + Kongress

pdf Lichen-Serie: Lichen planus der Vulva

Seite 28 – 34

Der historische aus dem Griechischen stammende Begriff „Lichen“ bedeutet „Flechte“. Im Alltagsjargon wird oft unscharf von „Lichen“ gesprochen, ohne dass zwischen Lichen (L.) sclerosus, L. planus und L. simplex unterschieden wird. Mit drei Beiträgen zum Thema Lichen werden diese für die einzelne Patientin quälenden und langfristig die Lebensqualität beeinträchtigenden Erkrankungen vorgestellt: in FRAUENARZT 12/2023 der Lichen sclerosus, in diesem Heft der Lichen planus, in der Februar-Ausgabe der Lichen simplex.

pdf Serie: Hormonsprechstunde

Migräne in der Perimenopause – Was tun?
Seite 36 – 40

Unsere Serie „Hormonsprechstunde“ beantwortet Fragen aus dem Bereich der Endokrinologie, die sich in der täglichen gynäkologischen Praxis stellen. Einerseits gibt es mehr und mehr valide Daten aus Studien, die uns eine Leitschnur in der Behandlung unserer Patientinnen geben. Andererseits wissen wir sehr wohl, dass ein individuelles Konzept notwendig ist, um gerade in schwierigen Fällen die für die Patientin optimale Entscheidung zu finden. Die Fälle kommen aus der Praxis und werden von ausgewählten Experten praxisnah mit konkreten Lösungsvorschlägen beantwortet. Die Antwort soll darüber hinaus helfen, in ähnlich gelagerten Fällen gute Lösungen zu finden.

pdf Post-IUGA-Meeting der AGUB erstmals als DACH-Webinar

Seite 41 – 45

Das 48. Jahrestreffen der Internationalen Gesellschaft für Urogynäkologie fand im Weltforum in Den Haag statt. Zum dritten Male gab es nun das Post-IUGA-Meeting; nach zwei Präsenzveranstaltungen in Berlin, erstmals als Webinar der deutschen (AGUB), österreichischen (AUB) und schweizerischen (AUG) Arbeitsgemeinschaften der Urogynäkologie (DACH). Praxisrelevantes wurde aufgearbeitet und Neues und Interessantes präsentiert und diskutiert.

pdf Empfehlungen zur Hormontherapie mit Estrogenen und Gestagenen in der Peri- und Postmenopause

71. Arbeitstreffen des „Zürcher Gesprächskreises” November 2023
Seite 46 – 48

Eine sorgfältige ärztliche Aufklärung über die Auswirkungen von Estrogenmangel und die Möglichkeiten der Hormonersatztherapie ist entscheidend, wobei eine Bewertung neuer Erkenntnisse durch gründliche Studienanalysen erfolgen sollte, um die passende Behandlung für die Patientinnen abzuleiten. Im Folgenden sind zehn Empfehlungen zur Hormontherapie mit Estrogenen und Gestagenen in der Peri- und Postmenopause aus dem 71. Arbeitstreffen des „Züricher Gesprächskreises“ im November 2023 aufgeführt.

pdf Serie: Sexualsprechstunde

Psychosomatischer Pruritus genitalis
Seite 49 – 51

Sie kennen das: In Ihrer gynäkologischen Sprechstunde sind Sie plötzlich mit einem Fall zur Sexualmedizin konfrontiert, bei dem Sie aktuell überfragt oder unsicher sind, wie Sie reagieren sollen. Fallbeispiele aus der Praxis können helfen, in einer ähnlichen Situation für die Patientin eine gute Lösung zu finden. Mit den in unserer Serie vorgestellten Fällen zeigen fachkundige KollegInnen und ExpertInnen Lösungswege auf, die eine angemessene Gesprächsführung ebenso wie eine optimale Therapieplanung ermöglichen.

pdf Ergänzung zu: „Kinderwunsch bei gleichgeschlechtlichen Paaren − Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin in Deutschland“

Zum Beitrag in FRAUENARZT 9/2023, Seite 596−598
Seite 52 – 53

Um Unklarheiten zu vermeiden, möchten die Autorinnen ihren Beitrag „Kinderwunsch bei gleichgeschlechtlichen Paaren – Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin in Deutschland“, erschienen in FRAUENARZT 9/2023, um Folgendes ergänzen.

Kommentar

pdf Inkontinenzrisiken in der Geburtsmedizin stärker prospektiv bewerten

Seite 60 – 61

Die vaginale Geburt wird mental weiterhin gegenüber der abdominalen favorisiert. Beide Geburtsmodi haben ihre spezifischen Risiken. Langfristig gibt es Unterschiede beim Risiko für Harninkontinenz. Ein Blick auf die Häufigkeit dieses Problems und die oftmals gravierenden Beeinträchtigungen durch Harninkontinenz soll das Bewusstsein für ein beckenbodenschonendes Vorgehen bei der Geburt schärfen.

Der BVF informiert

pdf Einladung zur Mitgliederversammlung

des BERUFSVERBAND DER FRAUENÄRZTE e.V.
Seite 62

Die DGGG informiert

pdf Zur neuen Mindestfallzahl für die Frühgeborenen-Versorgung

Seite 63 – 64

Die ab 1. Januar 2024 geltende neue Mindestmengenregelung für Frühgeborene wird in einer gemeinsamen Stellungnahme der Fachgesellschaften nachdrücklich unterstützt. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte festgelegt, dass Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht unter 1.250 Gramm nur noch in Kliniken zur Welt kommen und versorgt werden sollen, die mindestens 25 solche Fälle im Jahr behandeln.

pdf Die Arbeit des Jungen Forums in der DGGG e. V.

Wer wir sind, was uns bewegt – Ein Update der beiden vergangenen Jahre
Seite 65 – 67

Zwei erfolg- und ereignisreiche Jahre liegen hinter uns. In der vergangenen Legislatur wurden zahlreiche neue Projekte durch den Arbeitskreis Junges Forum (JF) in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in das Leben gerufen. Darauf möchten wir in diesem Rückblick ausführlich eingehen. Gleichzeitig wollen wir bereits jetzt den Weg in unsere weitere Zukunft einleiten. 2022 wurde bekanntlich im Zuge der Corona-Pandemie die Sprecher*innenwahl des Arbeitskreis JF in der DGGG geändert. Per Briefwahl konnten alle Mitglieder des JF (alle Ärzt*innen in Weiterbildung in der DGGG bis einschließlich 40. Geburtstag) die Wahlunterlangen anfordern. Das erfolgreiche Wahlformat wird 2024 weitergeführt. Deshalb rufen wir interessierte Mitglieder des Jungen Forums zur Bewerbung als Kandidat*in für das Amt der Sprecherin und des Sprechers auf: Eine Bewerbung kann bis zum 29.02.2024 mit Lebenslauf und Motivationsschreiben an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerichtet werden.