Schwangere Frau formt mit ihren Händen ein Herz über ihrem Babybauch – Symbol für Liebe und Vorfreude auf die Geburt.

Schwangerschaft nach CAR-T-Zelltherapie

Eine internationale Studie zeigt erstmalig, dass Frauen mit Autoim­munerkrankungen nach einer erfolgreichen CAR-T-Zelltherapie eine normale und unproblematische Schwangerschaft erleben und gesunde Kinder zur Welt bringen können. Diese Ergebnisse wurden nun im New England Journal of Medicine veröffentlicht.

Steigender roter Balkendiagramm mit Pfeil, das Wachstum und Erfolg symbolisiert. Minimalistisches Design auf rosafarbenem Hintergrund.

WHO sieht STI-Ziele bis 2030 gefährdet

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zieht in ihrem Mid-term Progress Report 2026 eine gemischte Bilanz zu HIV, viraler Hepatitis und sexuell übertragbaren Infektionen (STI). Zwar wurden nationale Strategien ausgebaut, das Syphilis-Screening in der Schwangerschaft verbessert und die HPV-Impfquoten weltweit leicht gesteigert. Insgesamt sei die Welt aber nicht auf Kurs, die Ziele für 2030 zu erreichen.

Hand haelt Smartphone fuer digitale Gesundheitsversorgung

Innovationsausschuss beim G-BA empfiehlt PRO B für die Regelversorgung bei metastasiertem Brustkrebs

Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) empfiehlt, die Ergebnisse des Projekts „PRO B – PROM bei Brusterkrankungen – neue Wege in der Versorgung bei metastasiertem Brustkrebs“ in die Regelversorgung zu überführen. In dem Vorhaben wurde eine App-basierte neue Versorgungsform für Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom untersucht. Dabei wurden krankheits- und therapieassoziierte Symptome wöchentlich digital über Patient-Reported Outcomes (PROs) erfasst; bei einer Verschlechterung ausgewählter Gesundheitswerte löste das System automatisierte Alarme beim Behandlungsteam aus.

Frau mit rosa Kopftuch sitzt an einem Schreibtisch vor einem Laptop, Blick aus dem Fenster in heller Umgebung.

Langzeitdaten: Regionale Lymphknotenbestrahlung bei Brustkrebs ohne Vorteil im Gesamtüberleben

Die elektive Bestrahlung der inneren Mammaria- und medialen supraklavikulären Lymphknoten bei Patientinnen mit Brustkrebs im Stadium I bis III senkt langfristig die brustkrebsspezifische Mortalität, führt jedoch nicht zu einer Verbesserung des Gesamtüberlebens. Das zeigen die jetzt veröffentlichten 20-Jahres-Ergebnisse der randomisierten EORTC-Studie 22922/10925, die beim ESTRO-Kongress 2026 vorgestellt und parallel in CA: A Cancer Journal for Clinicians publiziert wurden.

Frau im Labor untersucht eine Probe unter einem Mikroskop, während ein weiterer Wissenschaftler im Hintergrund arbeitet – Fokus auf Forschung und Laboranalysen.

ECHA empfiehlt reproduktionstoxische Einstufung von Trifluoressigsäure (TFA)

Die EU-Chemikalienbehörde ECHA empfiehlt, Trifluoressigsäure (TFA) als reproduktionstoxisch der Kategorie 1B einzustufen. Nach Einschätzung des Risikobewertungsausschusses (RAC) bedeutet dies, dass TFA das ungeborene Kind schädigen und möglicherweise die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann. Zusätzlich spricht sich der Ausschuss dafür aus, die Substanz als persistent, mobil und toxisch sowie als sehr persistent und sehr mobil zu klassifizieren.

Präeklampsie: Erstmals therapeutischer Ansatz erprobt

Für die Behandlung von Prä­eklampsie gibt es bislang keine kausale Therapie. In einer internationalen Pilotstudie unter wesentlicher Beteiligung der Universitäts­-medizin Leipzig ist nun erstmals ein therapeutischer Ansatz erfolgreich an Patientinnen erprobt worden: Eine spezielle Form der Blutwäsche kann das krankheitsauslösende Protein entfernen.