Die Zeitschrift FRAUENARZT wendet sich monatlich an alle beruflich aktiven Gynäkologinnen und Gynäkologen Deutschlands und informiert Niedergelassene wie Kliniker zu sämtlichen praxisrelevanten Themen der Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Sie ist das offizielle Organ des Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e.V. (BVF) sowie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG).

Die Nutzung dieser Homepage mit den Inhalten des aktuellen Heftes sowie aller Ausgaben seit Januar 2001 steht allen Mitgliedern des BVF und der DGGG offen.

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Innovationsausschuss beim G-BA empfiehlt PRO B für die Regelversorgung bei metastasiertem Brustkrebs

Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) empfiehlt, die Ergebnisse des Projekts „PRO B – PROM bei Brusterkrankungen – neue Wege in der Versorgung bei metastasiertem Brustkrebs“ in die Regelversorgung zu überführen. In dem Vorhaben wurde eine App-basierte neue Versorgungsform für Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom untersucht. Dabei wurden krankheits- und therapieassoziierte Symptome wöchentlich digital über Patient-Reported Outcomes (PROs) erfasst; bei einer Verschlechterung ausgewählter Gesundheitswerte löste das System automatisierte Alarme beim Behandlungsteam aus.

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Langzeitdaten: Regionale Lymphknotenbestrahlung bei Brustkrebs ohne Vorteil im Gesamtüberleben

Die elektive Bestrahlung der inneren Mammaria- und medialen supraklavikulären Lymphknoten bei Patientinnen mit Brustkrebs im Stadium I bis III senkt langfristig die brustkrebsspezifische Mortalität, führt jedoch nicht zu einer Verbesserung des Gesamtüberlebens. Das zeigen die jetzt veröffentlichten 20-Jahres-Ergebnisse der randomisierten EORTC-Studie 22922/10925, die beim ESTRO-Kongress 2026 vorgestellt und parallel in CA: A Cancer Journal for Clinicians publiziert wurden.

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ECHA empfiehlt reproduktionstoxische Einstufung von Trifluoressigsäure (TFA)

Die EU-Chemikalienbehörde ECHA empfiehlt, Trifluoressigsäure (TFA) als reproduktionstoxisch der Kategorie 1B einzustufen. Nach Einschätzung des Risikobewertungsausschusses (RAC) bedeutet dies, dass TFA das ungeborene Kind schädigen und möglicherweise die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann. Zusätzlich spricht sich der Ausschuss dafür aus, die Substanz als persistent, mobil und toxisch sowie als sehr persistent und sehr mobil zu klassifizieren.

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