Die Zeitschrift FRAUENARZT wendet sich monatlich an alle beruflich aktiven Gynäkologinnen und Gynäkologen Deutschlands und informiert Niedergelassene wie Kliniker zu sämtlichen praxisrelevanten Themen der Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Sie ist das offizielle Organ des Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e.V. (BVF) sowie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG).

Die Nutzung dieser Homepage mit den Inhalten des aktuellen Heftes sowie aller Ausgaben seit Januar 2001 steht allen Mitgliedern des BVF und der DGGG offen.

Herausgeber

In Kooperation mit

Datenschutz-Risiken in Medizin-KI entdeckt

KI-Modelle werden mit Gesundheitsdaten von Patientinnen und Patienten trainiert. Bereits die Information, dass persönliche Daten in ein Modell eingeflossen sind, kann negative Auswirkungen für die Betroffenen haben, wenn sie in die falschen Hände gerät. Im Fachmagazin Nature hat ein Forschungsteam jetzt gezeigt, dass den Modellen diese sensiblen Informationen mit der passenden Methode deutlich effektiver entlockt werden können als bislang gedacht.

Mehr anzeigen ➜

Kein Hinweis: Orale Kontrazeptiva beeinflussen die Impfantwort nicht

ie neueste Auswertung einer großen Kohortenstudie des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) liefert nun eine neue Evidenz: Bei mehr als 1.000 Frauen fanden die Forschenden auch unter Berücksichtigung wichtiger Einflussfaktoren keinen Hinweis darauf, dass die Einnahme oraler Kontrazeptiva die humorale oder zelluläre Immunantwort nach Boosterimpfungen gegen SARS-CoV-2 relevant verändert.

Mehr anzeigen ➜

WHO sieht STI-Ziele bis 2030 gefährdet

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zieht in ihrem Mid-term Progress Report 2026 eine gemischte Bilanz zu HIV, viraler Hepatitis und sexuell übertragbaren Infektionen (STI). Zwar wurden nationale Strategien ausgebaut, das Syphilis-Screening in der Schwangerschaft verbessert und die HPV-Impfquoten weltweit leicht gesteigert. Insgesamt sei die Welt aber nicht auf Kurs, die Ziele für 2030 zu erreichen.

Mehr anzeigen ➜

Innovationsausschuss beim G-BA empfiehlt PRO B für die Regelversorgung bei metastasiertem Brustkrebs

Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) empfiehlt, die Ergebnisse des Projekts „PRO B – PROM bei Brusterkrankungen – neue Wege in der Versorgung bei metastasiertem Brustkrebs“ in die Regelversorgung zu überführen. In dem Vorhaben wurde eine App-basierte neue Versorgungsform für Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom untersucht. Dabei wurden krankheits- und therapieassoziierte Symptome wöchentlich digital über Patient-Reported Outcomes (PROs) erfasst; bei einer Verschlechterung ausgewählter Gesundheitswerte löste das System automatisierte Alarme beim Behandlungsteam aus.

Mehr anzeigen ➜

Langzeitdaten: Regionale Lymphknotenbestrahlung bei Brustkrebs ohne Vorteil im Gesamtüberleben

Die elektive Bestrahlung der inneren Mammaria- und medialen supraklavikulären Lymphknoten bei Patientinnen mit Brustkrebs im Stadium I bis III senkt langfristig die brustkrebsspezifische Mortalität, führt jedoch nicht zu einer Verbesserung des Gesamtüberlebens. Das zeigen die jetzt veröffentlichten 20-Jahres-Ergebnisse der randomisierten EORTC-Studie 22922/10925, die beim ESTRO-Kongress 2026 vorgestellt und parallel in CA: A Cancer Journal for Clinicians publiziert wurden.

Mehr anzeigen ➜